Brutto-Netto-Rechner mit Bundesland, Kirchensteuer, Kindern und Sonderangaben
Mit diesem Brutto-Netto-Rechner kannst du dein Netto-Gehalt deutlich realistischer einschätzen als mit einem Minimalrechner. Neben Brutto und Steuerklasse fließen auf Wunsch auch Bundesland, Kirchensteuer, Kinder, Pflege-Zuschlag, Zusatzbeitrag, Bonus und weitere wichtige Angaben ein.
Die Seite bleibt bewusst verständlich aufgebaut: oben ein starker, moderner Rechnerbereich – darunter die typische Calculy-Einordnung mit Rechenweg, Fehlern, FAQ und passenden Rechnern.
Für 2026 mit aktuellen Richtwerten für Sozialabgaben, Beitragsbemessungsgrenzen und Grundfreibetrag aufgebaut.
Die Kernangaben sind sofort sichtbar. Zusatzangaben kannst du nur bei Bedarf einblenden.
Du kannst Werte sauber als Monats- oder Jahresangabe eingeben und bekommst das Ergebnis passend dazu dargestellt.
Kirchensteuer, Kinder, Pflege-Zuschlag und Zusatzbeitrag werden direkt in die Berechnung einbezogen.
Ideal für Jobwechsel, Gehaltsverhandlung, Teilzeit, Bonus oder Angebotsvergleich.
Einfach starten, bei Bedarf verfeinern
Erst die Kernangaben – dann nur die Felder, die für deinen Fall wirklich wichtig sind.
Einkommen
Das brauchst du fast immerSteuern & Sozialabgaben
Nur das Wesentliche offenWas bedeuten diese Angaben?
Kurz erklärt, damit Nutzer nicht raten müssen. Die Felder bleiben eingeklappt und machen die Seite nicht unnötig lang.
Steuerklassen 1 bis 6 einfach erklärt
Klasse 1: für Ledige, Geschiedene oder dauerhaft Getrenntlebende ohne besondere Entlastungen.
Klasse 2: für Alleinerziehende mit Anspruch auf den Entlastungsbetrag.
Klasse 3: meist für Verheiratete sinnvoll, wenn der andere Partner Klasse 5 hat und deutlich weniger verdient.
Klasse 4: Standard für verheiratete Paare oder eingetragene Lebenspartnerschaften, wenn beide ähnlich viel verdienen.
Klasse 5: oft die Ergänzung zu Klasse 3, dadurch fallen monatlich meist deutlich höhere Abzüge an.
Klasse 6: für einen zweiten oder weiteren Job neben dem Hauptarbeitsverhältnis.
Kirchensteuer und Bundesland
Die Kirchensteuer ist ein Zuschlag auf die Lohnsteuer. In Bayern und Baden-Württemberg sind meistens 8 % der Lohnsteuer üblich, in den übrigen Bundesländern meist 9 %.
Darum ist das Bundesland hier relevant: Es steuert nicht dein gesamtes Netto, aber den Satz für die Kirchensteuer.
Gesetzliche oder private Krankenversicherung
Gesetzlich: Der Beitrag richtet sich grob nach dem Einkommen bis zur Beitragsbemessungsgrenze. Dazu kommt oft ein Zusatzbeitrag.
Privat: Der Beitrag hängt nicht direkt nur am Gehalt, sondern eher an Tarif, Alter, Leistungen und Gesundheitsprüfung. Deshalb kann ein Onlinerechner hier nur vereinfacht schätzen.
Zusatzbeitrag der Krankenkasse
Zusätzlich zum allgemeinen Beitragssatz erheben gesetzliche Krankenkassen einen individuellen Zusatzbeitrag. Dieser wird in der Praxis zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber aufgeteilt.
Je höher der Zusatzbeitrag, desto geringer fällt dein Netto aus.
Pflege-Zuschlag und Kinder
Für Kinderlose ab 23 Jahren fällt in der Pflegeversicherung ein Zuschlag an. Mit Kindern entfällt dieser Zuschlag normalerweise.
Mehrere Kinder können den Pflegebeitrag zusätzlich leicht senken. Deshalb beeinflusst die Kinderzahl dieses Feld doppelt: steuerlich und bei der Pflegeversicherung.
Was dieser Rechner besser macht als ein magerer Standardrechner
Wichtig für die Kirchensteuer, weil Bayern und Baden-Württemberg meist 8 Prozent nutzen und die übrigen Länder 9 Prozent.
Vor allem die Pflegeversicherung ändert sich für Kinderlose ab 23 Jahren sowie für Familien mit mehreren Kindern unter 25.
Bonus, Freibetrag, bAV, geldwerter Vorteil oder weitere Einkünfte helfen bei realistischeren Vergleichen.
So wird gerechnet
Der Rechner kombiniert aktuelle Richtwerte 2026 für Sozialversicherung mit einer vereinfachten Einkommensteuer-Näherung. Dadurch ist er deutlich informativer als ein Zweifelder-Rechner, bleibt aber verständlich.
1. Eingabewert sauber einordnen
Je nach Auswahl wird dein Brutto als Monats- oder Jahreswert interpretiert. Sonderzahlungen, geldwerter Vorteil und weitere Einkünfte werden passend in Jahres- und Monatswerte übersetzt.
2. Sozialabgaben mit Grenzen berechnen
Kranken- und Pflegeversicherung werden nur bis zur GKV-Beitragsbemessungsgrenze angesetzt, Renten- und Arbeitslosenversicherung bis zur RV-/ALV-Grenze.
3. Steuerklasse und Entlastungen berücksichtigen
Aus einem vereinfachten steuerpflichtigen Einkommen wird die Jahreslohnsteuer geschätzt. Steuerklassen, Kinder, Freibetrag, Kirchensteuer und Soli wirken direkt auf das Ergebnis.
Woher kommen die Zahlen?
Monatsnetto ≈ Monatsbrutto − Lohnsteuer − Soli − Kirchensteuer − Arbeitnehmeranteil Sozialversicherung
Der Rechner arbeitet 2026 mit einem Grundfreibetrag von 12.348 € pro Jahr, einer GKV-Beitragsbemessungsgrenze von 5.812,50 € monatlich und einer RV-/ALV-Grenze von 8.450 € monatlich. Krankenversicherung, Pflegeversicherung, Rentenversicherung und Arbeitslosenversicherung werden über Arbeitnehmeranteile geschätzt.
Kirchensteuer wird abhängig vom Bundesland mit 8 oder 9 Prozent der Lohnsteuer angesetzt. Der Pflege-Zuschlag lässt sich bewusst einfach per Schalter steuern.
Typische Fehler beim Brutto-Netto-Vergleich
Monat und Jahr verwechseln
Wenn du Jahreswerte eingibst, muss das Ergebnis auch als Jahreswert gelesen werden. Ein guter Rechner macht diese Logik sichtbar statt sie zu verstecken.
Nur auf die Steuerklasse schauen
Bundesland, Kirchensteuer, Kinder, Zusatzbeitrag und Pflege-Zuschlag können das Netto ebenfalls spürbar verändern.
Sonderzahlungen vergessen
Bonus, Urlaubsgeld oder Weihnachtsgeld machen gerade beim Jobwechsel einen klaren Unterschied im Jahresvergleich.
Schätzung mit Lohnabrechnung verwechseln
Auch ein guter Online-Rechner bleibt eine Näherung. Individuelle Freibeträge oder besondere Lohnarten können das Ergebnis verändern.
Häufige Fragen zum Brutto-Netto-Rechner
Warum ist der Rechner umfangreicher als ein Minimalrechner?
Weil ein guter Brutto-Netto-Rechner nicht nur Brutto und Steuerklasse zeigen sollte. Bundesland, Kirchensteuer, Kinder, Krankenversicherung und Zusatzangaben machen ihn im Alltag deutlich nützlicher.
Warum kann die Lohnsteuer bei niedrigen Jahreswerten 0 € sein?
Wenn du einen sehr kleinen Jahreswert eingibst, kann das steuerpflichtige Einkommen unter dem Grundfreibetrag liegen. Dann ist eine Lohnsteuer von 0 € in dieser Schätzung plausibel.
Was bringt die Auswahl des Bundeslands?
Vor allem bei der Kirchensteuer. In Bayern und Baden-Württemberg sind in der Regel 8 Prozent üblich, in den übrigen Bundesländern 9 Prozent.
Warum wird der Pflege-Zuschlag manchmal automatisch deaktiviert?
Sobald Kinder ausgewählt sind, wird der Zuschlag für Kinderlose nicht mehr angesetzt. So reagieren die Eingaben logisch miteinander.
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